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Domain – Hosting – WordPress

Domain - Hosting - WordPressDu hast Deine Nischen-Suche abgeschlossen, Dich auf ein Thema festgelegt. Alle gesammelten Information ausgewertet und jetzt brauchst Du natürlich die passende URL (Domain) für Projekt.

Ich möchte Dir jetzt hier nicht, wie andere das tun, irgendwelche Provider empfehlen, einen Link setzen und dann eine Provision dafür kassieren. Das wäre eine unfaire Vorgehensweise, weil nicht alle guten Provider ein solches Affiliate-Programm haben. Schau Dich auf dem Markt um, vergleich die Preise. Wenn Du ein ganz normales einfaches Projekt erstellen willst, dann kannst Du einen x-beliebigen Provider nehmen. Ich selbst habe sehr viele getestet, auch die vor denen Du von angeblichen Experten gewarnt wirst. Derzeit habe ich noch 13 Projekte auf ganz einfachen billigen Accounts laufen und es gibt kaum einen nennenswerten Nachteil gegenüber den anderen.

Folge Deinem Gefühl. Im Durchschnitt kostet ein gutes Webhosting mit .de Domain, Datenbank, WordPress Vorinstallation usw. ca. 25-30 EUR jährlich. Die bessere Variante, wenn das Projekt größer werden soll und super gute Pakete, dann liegst Du bei ca. 50 bis 90 EUR jährlich. Dafür kannst Du auch mehr Domains in diesen Accounts anlegen usw.

Wenn es ein eigener Server für mehrere Projekte sein soll

Serverpatcher Preise

Das sind die Preise des Provider mit dem auch wir in einem gewissen Maße zusammen arbeiten, ähnlich ist es auch bei den anderen.

Worauf bei der Domain-Registrierung achten?

Nicht einfach drauf los irgendeine Domain registrieren, dann geht Dein Projekt vermutlich schief. Wenn Du einem deutschen Publikum etwas anbieten willst, dann empfiehlt sich schon eine .de Domain, aber nicht zwingend. Wenn Du beispielsweise mit jemandem durchs Telefon über Deine Domains sprichst, dann sollte sich der Name leicht aussprechen lassen, leicht merken lassen und es wäre gut gleich zu erkennen, worum es auf der Seite geht. Ich selbst habe eine Domain namens chmoogle.com. Nachdem ich öfters hörte man könne die Seite nicht finden und sich herausstellte, dass der Suchende nach chmoogle.de gesucht hatte, habe ich natürlich diese Domain auch noch nachträglich registriert. Auch beim Schreiben kann es zu Schwierigkeiten kommen: Schmugel, Schmogel, Schmuggel, chmuugel, alles Mögliche habe ich schon erlebt. Also war diese Wahl nicht so optimal. Da ist eine andere Seite von mir schon viel einfacher und jeder versteht es: Potsdamer-Platz.net – seit über 20 Jahren mit der Suche nach „Potsdamer Platz“ auf Platz 1 bei google.

Sinnvoll ist es auch vor der Domainregistrierung mal bei der Webseite des Deutschen Patent- und Markenamts vorbeizuschauen. Damit bist Du auf der sicheren Seite und registrierst keine Domain mit der Du Ärger bekommen kannst. https://register.dpma.de/DPMAregister/marke/einsteiger 

Dort kann Du Dir die Details zur Marke direkt anschauen und sehen in welchen Klassen eine Anmeldung erfolgt ist. Sollte es da Fragen geben, ist es sinnvoll einen Anwalt zu konsultieren. Da können wir Dir gern unseren Hausjustitiar empfehlen: Rechtsanwalt David Geßner http://www.rechtsanwalt-gessner-berlin.de/.

Bitte auch nochmal den Tipp von oben beachten. Beschränke Dich bei der Domainauswahl auf Endungen wie: .de, .com, .org – Nicht irgendwelche exotischen Sachen wie .xxx, .tips usw. Davon würde ich die Finger lassen. Ich kenne kaum eine Domain die davon eine gutes Ranking hat.

WordPress (CMS) nutzen und einrichten

WordPress ist ein Content Management System (CMS). Es ist mit Abstand das beste System um eine Nischenseite aufzubauen, das hat die Erfahrung der letzten 10 Jahre gezeigt. Ich habe fast alle ausprobiert, keines erfüllt für Nischenseite so genau den Zweck wie WordPress. Es ist sehr leicht und einfach dort Seiten, Beiträge oder Kategorien usw. zu erstellen. Nachdem mit dem ausgewählten Provider alles klar ist, kannst Du Dich dem Aufbau Deiner neuen Nischenseite widmen. Wie genau dieser Aufbau aussieht, dazu später mehr.

WordPress ist fertig und Du brauchst jetzt eine passende Optik für Deine Seite. Diese bereits vorgefertigten Layouts nennt man bei WordPress und anderen CMS System meist „Themes“. Es ist immer sinnvoll etwas vorgefertigtes zu nehmen und es nach eigenen Wünschen anzupassen, als einen Designer und Programmierer zu beauftragen, denn dann sind schnell mal 3.000 bis 5.000 Euro weg. Bei den Vorgefertigten liegt man zwischen 30 und 60 EUR. Natürlich gibt es auch welche die kostenlos verwendet werden dürfen. Auf der WordPress,org Seite kannst Du direkt nach kostenlosen Themes suchen. Ich halte das nicht für empfehlenswert, daher will ich auch nicht näher darauf eingehen.

Kostenpflichtige Themes findest Du u.a. bei https://www.mhthemes.com/de oder https://themeforest.net/.

Du brauchst auch wichtige Plugins

Damit eine Nischenseite sauber läuft und leicht bearbeitet werden kann, braucht es einige Plugins. Aber nur welche die wirklich sinnvoll sind und wichtig.

  • Yoast SEO – halte ich für ein wichtiges Plugin
  • WP Rocket – ein super Cache Plugin macht Deine Seite viel schneller
  • TOC – Table of Content Plus – erstellt ein tolles Inhaltsverzeichnis
  • SEO Smart Links – sorgt für gute interne Verlinkungen

Gern kannst Du mich fragen, wenn Du für ein spezielles Thema ein entsprechendes Plugin benötigst. Hier habe ich nur ein paar wenige genannt. Vielleicht solltest Du an weitere Sicherheits-Plugins denken.

Fang an über die Seitenstruktur nachzudenken

Nachdem jetzt WordPress und Plugins installiert sind und Du hast Dir ein zum Thema passendes Theme ausgesucht. Jetzt braucht die Seite eine ordentliche Struktur. Überlege Dir, ob die Seite wie ein Blog aussehen soll oder wie ein Magazin oder eher wie ein klassische Ratgeber-Seite. Dafür würdest Du dann eher mit einzelnen Seiten, statt mit Beiträgen arbeiten. Bei einer Ratgeber-Seite hat man ein umfangreiche Startseite die schon sehr komplex auf das Thema eingeht.

Wie oben schon gesagt kannst Du in WordPress mit folgenden Möglichkeiten arbeiten:

  • Seiten
  • Beiträgen
  • Kategorien
  • Archiven
  • manchmal mit Portfolio Beiträgen

Die Kategorien werden in Archiven gesammelt mit den jeweiligen Beiträgen. Hier gibt es wieder gute Plugins die die Bezeichnung /category/ ausblenden und es so aussehen lassen, als würde jeder Beitrag im Root-Verzeichnis liegen. Ich selbst arbeite fast überwiegend mit Seiten. Im Bereich Ratgeber oder Blog, dann aber im Bereich Beiträge. Bei einer meiner Kaffee-Seiten sieht man das sehr deutlich. Bei https://www.kaffeemaschine-vergleichen.de/ ist alles als Seiten angelegt, außer dem Bereich Blog. Der sieht dann so aus: https://www.kaffeemaschine-vergleichen.de/barista-blog/.

Alle die mit mir zusammen im Freelancer Bereich arbeiten, bekommen kostenlose Tools an die Hand mit denen man sich eine Seitenstruktur, auch Mindmap genannt, extern erstellen kann um einen guten Überblick zu behalten. Man kann dies auch in Excel machen oder auf einem Stück Papier, aber das Tool ist schon klasse.

Vorab solltest Du aber schon mit etwas Keyword-Recherche begonnen haben. Dazu kommen wir später noch ausführlich. Jetzt erstmal reicht es, wenn Du Dir ausreichend Gedanken über eine mögliche Struktur machst. Überlegst wie die Inhalte aussehen könnten.

Genau wie Deine Seite benötigt auch Dein textlicher Inhalt (Content) eine ganz klare und geplante Struktur. Die gesamten Seiten oder Beiträge müssen aufeinander abgestimmt sein und ineinandergreifen. Ebenso der Text jeder einzelnen Seite oder jedes einzelnen Beitrages muss mit einer fortlaufenden Struktur und einem roten Faden versehen sein. Überschriften, Einführungen, Beschreibungen, Zwischenüberschriften, Bilder, Grafiken, Fotos mit „alt tags“ usw. Du brauchst Zusammenfassungen und Aufzählungen und bei Bedarf auch Tabellen. Am besten mit dem „Table Press“ Plugin.

Vielleicht kommt dann irgendwann der Punkt an dem Du einen Inhalt erstellen willst und Du siehst, dass Du bereits über ähnliche Sachen geschrieben hast. Jetzt musst Du wissen, ob Du Dich zu einer holistischen Darstellung entscheidest, oder die Bereiche getrennt abhandelst. Google jedenfalls hat ein Problem wenn mehrere URL´s für ein Thema auf einer Webseite vorhanden sind. Im schlechtesten Falle rankt keine der Seiten.